Nachhaltige Verpackung – Teil 1

sostenibilità packaging

Material, Verpackung und Lebenszyklus der Produkte

Seit Jahren setzt sich die Verpackungs- und die Logistikindustrie weltweit mit der Frage auseinander, wie stark sich ihre Leistungen auf die Umwelt auswirken, Seit Jahren setzt sich die Verpackungs- und die Logistikindustrie weltweit mit der Frage auseinander, wie stark sich ihre Leistungen auf die Umwelt auswirken, und generell mit ESG – Environmental, Social, Governance. Hinter der Forderung an Engagement der einzelnen Unternehmen stehen Verbraucher – die laut neuesten Daten umweltfreundliche Produkte bevorzugen -, Grosskunden – wie multinationale Konzerne, die ihr Ansehen auf dem Markt steigern wollen -, und die Richtlinien der Regierungen sowie der nationalen und supranationalen Institutionen. Auf der einen Seite besteht also starker Bedarf nach Innovation und Umweltschutz, auf der anderen Potential an Wettbewerbsvorteilen und explizite Anforderungen der Rechtgeber.

Im folgenden Artikel besprechen wir den ökologischen Fussabdruck unserer Industrie, die Innovationen in der Branche und stellen uns vor allem die Frage, wie die Beschäftigung mit dem Thema Nachhaltigkeit nicht nur der Welt, sondern auch dem einzelnen Unternehmen helfen kann, mittel- bis langfristig zu wachsen.

Was ist eine nachhaltige Verpackung und was sind umweltfreundliche Materialien?

In der Regel kann man nachhaltige Verpackung so bezeichnen, dass sie dem Verbraucher ermöglichen soll, den Abfall korrekt zu trennen: Die Komposition des Materials ist deshalb von grösster Bedeutung. Ausschlaggebend ist hier, die Wiederverwendbarkeit der Verpackung bereits während der Konzeptions- und Produktionsphase genau planen zu können. Diese Leistung wird z.B. bei Neupack direkt bei der Gestaltung neuer Verpackung sowie während der Kundenberatung durchgeführt.

Heutzutage suchen alle Verpackungs- und Logistikunternehmen nach nachhaltigen Alternativen zu traditionellen Verpackungen. Sie investieren in Forschung, Entwicklung und Innovation – sowohl durch die Ausbildung interner Abteilungen, als auch durch Partnerschaften mit Lieferanten, die ihr Unternehmenskonzept auf ein hohes Niveau von Nachhaltigkeit richten. Allgemein kann man Materialien, die nur minimale Auswirkungen auf die Umwelt haben und einfach recycelt und wiederverwendet werden, als umweltfreundlich bezeichnen. Ein Punkt ist hier jedoch wichtig zu betonen: Der Begriff eines nachhaltigen Materials bezieht sich nicht nur auf seine chemisch-physikalische Struktur, sondern auf den gesamten Lebenszyklus des Produkts: Konzeption, Herstellung, Verpackung, Transport, Verbrauch und Entsorgung. Um die Nachhaltigkeit der Produkte zu erhöhen, muss daher der Logistik grosse Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Bei Neupack haben wir uns beispielsweise dafür entschieden, unsere Kunden mit umfassenden Leistungen zum Thema Zeit- und Kostenoptimierung zu unterstützen. Grund dafür ist nicht nur, dass wir uns als zuverlässiger und kompetenter Partner gestalten, sondern vor allem, dass wir eine nachhaltige Alternative zur Internalisierung einiger Tätigkeiten darstellen, die höhere Umweltkosten verursachen würden. Um einige Punkte zu nennen:

  • grüne Produktion mit Kundenberatung zu den umweltfreundlichsten Materialien. Seit März auch FSC – Forest Stewardship Council Zertifizierung.
  • Optimierte Lagerhaltung, um Platz und Energie zu sparen, mit konsequenter Senkung der Umweltkosten.
  • Sichere, pünktliche und vor allem umweltfreundliche Logistik weltweit: 60% der Transporte laufen über SBB Cargo mit enormer CO₂-Einsparung

Letztlich können wir mit Sicherheit sagen, dass die Verwendung umweltfreundlicher Materialien an sich nicht ausreicht, um die Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern. Die wahre, sehr komplexe Aufgabe besteht eigentlich darin, die gesamte Lieferkette zu überprüfen, von der Konzeption der Verpackung bis hin zur Logistik, mit der das Produkt seinen Bestimmungsort erreicht.

Im zweiten Teil dieser Artikelserie werden wir umweltfreundliche Materialien einzelner Branchen besprechen, sowie die Kompromisse, die Unternehmen in Bezug auf Produktionskosten, Umweltbelastung und Produktschutz eingehen müssen.

Um mehr über die Leistungen von Neupack zu erfahren, klicken Sie hier.

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