Verfahren, Gesetze und Vorschriften
Die Spedition einer Ware besteht aus mehreren Tätigkeiten und ist alles andere als banal. Jeder Schritt des Verfahrens enthält Knackpunkte, die keineswegs unterschätzt werden sollten.
Dieses Konzept gilt zwar immer, steht jedoch im Falle empfindlicher oder gefährlicher Güter besonders im Mittelpunkt. In diesem Artikel beschreiben wir 3 Grundlagen, die den erfolgreichen Versand dieser Waren ermöglichen. Neupack bietet geschätzten Firmenkunden seit über 50 Jahren Dienstleistungen bezüglich Verpackung, Versand und Logistik. Im Hinblick auf transparente Beziehungen gehört auch dazu, dass Kunden gerne einen Blick auf unsere Verfahren werfen können.
Zuerst sollten wir aber feststellen, was man genau als zerbrechliche oder gefährliche Güter bezeichnet:
Wie erkennt man empfindliche oder gefährliche Güter?
Mit empfindlichen Gütern hat fast jeder irgendwann zu tun, sei es im Privatleben oder bei beruflichen Tätigkeiten.
Generell bezeichnet man alle Waren, die besondere Achtung während der Spedition fordern, als empfindlich: der Transport ist nämlich der Teil der Lieferkette, der das höchste Risiko für Schäden mit sich bringt. Beispielsweise gehören Glas- und Keramikobjekte, Flaschen, elektronische Bauteile, Maschinen und Kunstwerke zu dieser Kategorie.
Empfindliche Güter erfordern jedoch nicht nur auf Grund des Materials besondere Sorgfalt, sondern oft auch wegen des Wertes der Ware. So muss der Verkäufer z.B. beim Verkauf eines Gemäldes sicherstellen, dass alle möglichen Massnahmen ergriffen werden, damit das Kunststück ohne Risse und Kratzer den Käufer erreicht – die richtige Verpackung und die Wahl eines zuverlässigen Spediteurs sind hier strategisch.
Zudem wird Ware auch als zerbrechlich bezeichnet, wenn sie einer oder mehreren Formen von Verfall unterliegt (z.B. Schimmel, Korrosion, usw.). Es geht halt darum, auf alle möglichen Fälle vorbereitet zu sein.
Anders ist die Geschichte, wenn man sich mit gefährlichen Gütern beschäftigt. Hierbei handelt es sich um Stoffe oder Produkte, die aufgrund ihrer physikalischen, chemischen oder sonstigen Eigenschaften eine mögliche Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen und im Fall unsachgemässen Umganges die öffentliche Sicherheit beeinträchtigen könnten.
Abgesehen von guten Verfahren gelten hier nämlich auch bestimmte Regeln für den Transport. Neben fester Ladungssicherung sind auch besondere Verkehrsvorschriften obligatorisch.
Um einige Beispiele zu nennen, müssen Spediteure das Europäische Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse (ADR) beachten. Für den Luftverkehr gelten die Gefahrgutvorschriften (DGR) der IATA (International Air Transport Organization) und die von der IACO-TI (International Civil Aviation Organisation) herausgegebenen technischen Vorschriften.
Für den Eisenbahnverkehr besteht der Regelwerk für die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Schiene (abgekürzt RID, von Reglement concernant le transport International ferroviaire de marchandises Dangereuses), während der Seeverkehr dem International Maritime Code for Dangerous Goods (IMDG) folgt, der weitgehend mit der Kennzeichnung nach ADR/RID für den Strassen- und Schienenverkehr identisch ist.
Um dieses Thema zu vertiefen, haben wir alle Informationen in einem Bereich unserer Website gesammelt, den Sie hier besuchen können.
Und nun kommen wir konkret zu den Grundlagen unserer Tätigkeit.
Grundlage 1: Die richtige Verpackung
Die Wahl der richtigen Verpackung ist der erste Schritt zum Schutz zerbrechlicher und gefährlicher Güter, und ist aufgrund der vielen Alternativen nicht immer einfach.
Unternehmen verlassen sich lieber auf einen Partner, der alle Phasen der Spedition abdecken kann. Die Wahl einer geeigneten Verpackung richtet sich sowohl auf den Schutz der Ware, als auch auf die Stabilität während der Lieferung, und nicht zuletzt auf die ökologische Nachhaltigkeit, die durch den Einsatz umweltfreundlicher Materialien respektiert werden kann.
Generell können wir 3 Arten von Verpackungsmaterial für zerbrechliche Güter unterscheiden:
- Behälter: Behälter können nicht nur Ware schützen, sondern bieten auch Potenzial für Kostensenkung (Nagellose Verschlüsse ermöglichen z.B. schnelle Handhabung). In einigen Fällen können Behälter auf die Form des Produktes angepasst werden (z.B. Glasflaschen, die genaue Abmessungen benötigen).
- Füllstoffe: Transport ist der Teil der Lieferkette, wo Produkte das höchste Risiko für Schäden haben. Grund dafür ist, dass Güter während einer Spedition Stösse erleiden, wackeln oder kippen können. Der richtige Füllstoff dient dazu, das zu vermeiden (z.B. sehen Sie hier Stoffe, die nicht zerbröseln und nicht an der Ware haften, aber trotzdem schützend und wiederverwendbar sind).
- Schonendes Material: In manchen Fällen können empfindliche Güter während der Spedition verfallen, sich zersetzen oder von Schimmel und anderen Mikroorganismen angegriffen werden. In diesen Fällen ist es notwendig, die Temperatur während des Transports stabil zu halten und Güter von atmosphärischen Einflüssen zu schonen (hier Beispiele von Material, das Luftfeuchtigkeit absorbiert und somit das Risiko von Kondensation und Schimmel verringert).
Hier ist jedoch zu betonen, dass die Anpassung von Verpackungsmaterial lediglich für spezifische Fälle notwendig ist. Die Exzellenz unserer Dienstleistungen beruht in Wirklichkeit auf dem standardisierten Angebot, das dank langjähriger Erfahrung und Studie entstanden ist. Das Sortiment von Neupack enthält über 2’000 Standardverpackungen, die für jeden Bedarf bestens geeignet sind. Sich für ein Standardprodukt zu entscheiden bedeutet, sich für Forschung und Entwicklung zu entscheiden, und für eine Option, die bereits von Millionen Nutzern verwendet wurde und deren Zuverlässigkeit nahezu sicher ist.
Grundlage 2: Schlüsselwort Logistik
Sobald Güter für den Versand bereit sind, folgt der Verpackung die Phase der Logistik. Diese bezieht sich nicht lediglich auf den Versand an sich, sondern auf alle Tätigkeiten, die die Beförderung von einem Ort zum anderen und die Lagerung am Bestimmungsort ermöglichen.
Wenn man über Speditionen denkt, sind sich die meisten nicht bewusst, wie viele verschiedene Tätigkeiten für die Organisation einer Lieferung von Anfang bis Ende notwendig sind.
Unternehmen wie Neupack, die sich auch mit Güterlogistik beschäftigen, müssen mehrere Kontrollen durchführen – zum Beispiel um sicherzustellen, dass gefährliche Güter die Verkehrsvorschriften einhalten, und dass jeder Schritt der Beförderung bis zum Bestimmungsort korrekt geplant wurde.
Grundlage 3: Den richtigen Partner finden
Die Wahl des richtigen Spediteurs ist in Wirklichkeit die grundlegende Entscheidung für jede Lieferung. Der Schlüssel zur sicheren Beförderung gefährlicher oder empfindlicher Güter liegt in der Wahl eines Partners, der sämtliche Phasen der Spedition abdeckt, von der Wahl des Materials und der Verpackung, bis zur Organisation und Kontrolle aller Verfahren, die ansonsten überschaut werden können.
Es ist durchaus möglich, einen einzelnen, zuverlässigen und kompetenten Ansprechpartner zu haben, der die Verpackungs- und Logistiktätigkeiten für Ihr Unternehmen abdeckt.
Neupack ist seit Jahren engagiert, seine Kunden in all diesen Phasen zu unterstützen: Neben dem Sortiment an exzellentem, hochmodernem Material bietet Neupack auch umfassende Logistikdienstleistungen, sowie aktuelle Informationen über Neuigkeiten, Trends und Innovationen bezüglich Technologie und Nachhaltigkeit. Unsere Mitarbeiter sind immer bereit, auf Ihre Fragen und Neugier entgegenzukommen. Bitte klicken Sie hier, um Kontakt aufzunehmen.